Es gibt eine Vielzahl von Gründen, warum es sich lohnt ein Deo selber zumachen. Das sind gesundheitliche, finanzielle Gründe und natürlich der Umweltschutz.

 

Du weißt was drin ist: Hast du dir die Inhaltsstoffe auf deinem Deo mal genauer angeguckt? Abgesehen davon, dass man die meisten Begriffe kaum aussprechen kann, wissen wohl die wenigsten was sich hinter diesen komplizierten Begriffen verbirgt. Es handelt sich oft um Silikonöle oder Aluminiumsaltze, die gesundheitsschädlich sein können. Wenn du dein Deo selber machst, hast du diese Probleme nicht. Du weißt genau, welche Inhaltsstoffe dein Deo enthält und ob du sie verträgst oder nicht. Und kannst zudem den Geruch von dem Deo selbst bestimmen.

 

Geld sparen: Bei einem selbst gemachten Deo musst du natürlich auch erst einmal die Zutaten kaufen, allerdings sind sie deutlich ergiebiger und du erhältst im Vergleich deutlich mehr Deo als bei dem gekauften. Viele Zutaten findest du ebenfalls in Unverpackt Läden.

 

Müll vermeiden und die Umwelt schützen: Wenn du ein neues Deo kaufst, entsteht unweigerlich Müll, wenn das Deo leer ist. Wenn der Müll recycelt wird, ist das erst mal gar nicht so schlimm. Leider landet aber immer mehr Müll in der Natur und im Meer. Je nach Rezept fällt bei einem selbst gemachten Deo kein neuer Müll an, maximal ein leeres Glasbehältnis, was man aber optimal weiter verwenden kann. Das ist perfekt für die Umwelt.

 

Der Spaßfaktor: Überleg mal: wer kann schon von sich behaupten sein Deo selber herzustellen? Auch ist es eine tolle Idee das Deo zusammen mit einer Freundin/ einem Freund herzustellen.

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Deocreme

Zutaten:

  • Kokosöl
  • Natron
  • Stärke (Kartoffel, Mais oder Pfeilwurz)
  • ätherisches Öl für den gewünschten Duft (Meine Empfehlung ist ganz klar ein doTERRA Öl  zu verwenden)

Außerdem brauchst du eine Schüssel um die Creme anzurühren, einen Löffel und ein Behältnis um das fertige Deo aufzubewahren.

So gehts:

  1. Als erstes vermischst du 2 TL Natron und 2 TL Speisestärke gleichmäßig miteinander.
  2. Nach und nach rührst du 3 TL Kokosöl unter. Wichtig ist, dass du nicht direkt alles reinschüttest, um die Konsistenz beeinflussen zu können. Bedenke, dass das Kokosöl in der Regel fest ist und du es vorher im Wasserbad etwas erwärmen musst.
  3. Wenn du alles in der Schüssel vermischt hast, rührst du es solange bis eine cremige Paste entsteht. Wenn deine Deocreme zu fest ist, kannst du bei Bedarf noch einen zusätzlichen Teelöffel Kokosöl verwenden.
  4. Für den Geruch kannst du anschließend noch 10 Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl unterrühren.

Jetzt muss die Kokosöl Deocreme nur noch in ein verschließbares Behältnis umgefüllt werden und fertig ist sie. Alternativ kannst du anstatt Kokosnuss-Öl auch gut Kakaobutter benutzen. Du kannst eine erbsengroße Menge mit den Fingern unter den Achseln sanft einmassieren und kurz einziehen lassen.

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Sprühdeo

Zutaten:

  • Natron
  • Lavendelöl
  • abgekochtes lauwarmes Wasser.

Außerdem eine leere Sprühflasche und einen Trichter.

So gehts:

  1. Das Wasser abgekochen, um möglichst alle Keime abzutöten
  2. Du vermischst 2 TL Natron, 10-12 Tropfen ätherisches Öl und 100 ml lauwarmes Wasser miteinander
  3. Wenn alles gut vermischt ist, kannst du das fertige Deo mit einem Trichter in die Sprühflasche umfüllen
  4. Fertig ist dein selbst gemachtes Deo.

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Ätherische Öle die Du für ein Deo verwenden kannst sind:

  • Lavendel
  • Limette*
  • Zitrone*
  • Wild Orange*
  • Petitgrain*
  • Geranie
  • Salbei (Schwangere und Epileptiker sollten Salbeiöl meiden, bzw. nur äußerst vorsichtig dosieren.)
  • Zitronenthymian
  • Zypresse

Düfte für Männer: Lavendel, Limette, Zitrone*, Salbei, Sandelholz, Thymian, Zypresse

 

Diese Öle können photosensibilisierend wirken, daher die Haut nicht der direkten Sonne aussetzen oder ins Solarium gehen!

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!